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Teuer = Billig ?

Ich mag keine künstlichen Aromastoffe, die mir vorgaukeln wollen was natürliches zu essen. Wie zum Beispiel in Fruchtjoghurts, in denen offenbar alles mögliche drin ist – nur eben so gut wie keine Früchte. Da gibt es auch nur sehr, sehr wenig Ausnahmen. Aber darum soll es mir im Moment gar nicht gehen.

Mir ist zuletzt wiederholt aufgefallen, dass insbesondere hochpreisige Markenartikler in Ihren Produkten auf künstliche Aromastoffe zurückgreifen und direkt daneben stehen im Supermarkt NoName-Produkte, die keine Aromastoffe benötigen. (Mit künstlichen Aromen meine ich auch vermeintlich natürliche Aromastoffe, die aus Flöhen oder sonst etwas gewonnen werden).

So zum Beispiel Mayonnaise. Hier NoName ohne jedewede Aromen, direkt daneben Thomy oder MiracelWhip, die allesamt nicht ohne zusätzliche Aromen auskommen.

Und gestern wieder – dieses mal beim Vanille Eis. Langnese Vanille Eis mit Aroma, NoName, direkt daneben für 1/3 (!) des Preises ohne zusätzliche Aromen.

Wie kommt das? Sind Aromen nicht eigentlich dafür da um die Produkte BILLIGER herstellen zu können? Und dann findet man selbige vorwiegend in TEUREREN Produkten?

Mir sagt das einmal mehr – nicht vom schönen Schein oder Namen blenden lassen sondern immer die Zutaten-Liste lesen und dann entscheiden.

Bald ist geht es wieder los….

Turnierplakat_web

Support your local dealer

Getreu diesem Motto verschlug es mich gestern in den heimischen Toom Markt. Ich war auf der Suche nach einer speziellen Ernergiesparleuchte für unser Licht in der Küche. Leider konnte ich kein entsprechendes Teil im Regal finden, so dass ich mich auf den Weg zur Info machte um einen kompetenten Ansprechpartner zu finden.

Dort war ich nicht der einzige der Fragen zu Licht und Leuchten hatte, ein weiterer Kunde versuchte bereits dem Verkäufer/Berater eine Antwort auf seine Frage zu entlocken. Selbiger hatte aber offenbar von Licht und Leuchten keine Ahnung, so dass er eine Kollegin ausrufen ließ, auf die wir warten sollten. Dann wandte er sich mir zu, erkannte auch hier sein Mangel an Wissen und vertröstete mich ebenfalls auf die ausgerufene Kollegin.

Nach fünf Minuten wurde mir langsam langweilig. Ich fing an dem anderen Kunden zu erklären was die Zahlen auf seinen LED-Verpackungen so bedeuteten und wir hielten gemeinsam Ausschau nach der ominösen Kollegin.

Nach zehn Minuten fing ich damit an, mir die Zeit auf dem Smartphone zu vertreiben und startete die Amazon-App um mal auf eigene Faust nach der Ernergiesparleuchte zu suchen. Wenige Minuten später hatte ich das passende Angebot, versandkostenfrei, gefunden.

Insgesamt 15 Minuten waren nun vergangen, die Kollegin nicht zu entdecken. Also entschied ich mich, Amazon zu nutzen und meine Zeit sinnvoller zu verbringen. Das teilte ich dem unwissenden Mitarbeiter, der uns weder beraten noch jemand kompetenten organisieren konnte, mit und verabschiedete mich freundlich.

Schade. War wohl nichts mit local support heute…

 

Adieu Herr Google – es war eine schöne Zeit

Ich glaube,ich bin nunmehr seit etwa 2005 Nutzer des Mail-Services von Google gewesen. Also zu einer Zeit als Smartphones, Tablets, Netbooks und Co noch ferne Zukunftsmusik waren. Zu der Zeit war das Web-Interface von Google unerreicht gut und der Speicherplatz schier grenzenlos.

Jetzt gibt es all diese wunderbaren mobilen Geräte und die machen einen Web-Dienst eigentlich überflüssig. Insbesondere wenn man wie ich auch eine eigene Web-Adresse hat und damit eigentlich keinen Freemail-Dienst mehr braucht. Auch das hat viele Vorteile. Trotzdem habe ich viele Jahre ausnahmslos Google benutzt.

Nach den aktuellen NSA-Skandalen und der immer mehr ausufernden Marktmacht Googles habe ich mich entschlossen, Google nun den Rücken zu kehren. Ja. Jetzt und sofort. Es wird zwar nicht zu 100% klappen, da z.B. Youtube und Google+ eben nur mit Google-Account nutzbar sind, aber mit dem Übertragen aller Mails und der Umstellung meiner Adressen, dem löschen aller Google Drive Dokumente ist der erste Schritt getan.

Ich denke, es ist sinnvoll seine Daten auf mehrere Anbieter zu verteilen und nicht einem Unternehmen alles in die Hand zu geben. Und wenn möglich werde ich jetzt auch auf Deutsche Anbieter setzen. Denn auch wenn es hier mit Sicherheit und Datenschutz nicht perfekt ist – besser als in Amerika ist es aus meiner Sicht irgendwie schon.

Wie macht Ihr das aktuell?

Nichts mehr los hier?

Ups, gerade habe ich gesehen, dass mein letzter Blog-Artikel aus dem August des letzten Jahres ist. Das ist mir fast peinlich. Aber nur fast. Denn Seit dem 07. September (ja, nicht erst seit der Bundestagswahl) steht mein Leben Kopf. Grund dafür ist dieser junge Mann:

Foto 28.12.13 10 47 32Mika heißt er und ist jetzt eben mal vier Monate alt. Dank grippalem Infekt, Kiss-Syndrom, Pilzinfektion und einer für meine Familie absolut untypische Unlust auf Nahrungsaufnahme sind derzeit die Tage lang und die Nächte noch länger.

Darunter leidet das eine oder andere, unter anderem irgendwie auch meine Kreativität und insbesondere auch die Zeit mich um andere Dinge als um die Familie zu kümmern.

Garstigerweise hat der junge Mann zwischendurch auch immer mal ein paar wirklich gute Tage, aber die streut er offenbar nur ein um uns danach noch doller auf die Klappe hauen zu können.

So ist der Tag derzeit davon bestimmt, irgendwie nicht vorm Rechner einzuschlafen und die 120 Autobahnkilometer pro Tag unbeschadet zu überstehen. Nebenbei möchte ich noch arbeiten, Turnier tanzen, Freunde treffen, ausgehen und auch Politik machen. Das ist momentan nicht leicht unter den Hut zu bekommen.

Natürlich ist das in der aktuellen Situation der FDP besonders ärgerlich, weil es meiner Meinung nach jetzt die beste Zeit ist um wirklich durchzustarten. Aber mehr als 2 Zylinder bekomme ich aktuell kaum auf die Straße…

Es kann nur besser werden, in spätestens 13 Jahren kommt der junge Mann in die Pupertät und dann schläft er bestimmt auch endlich durch…

 

Mission 90kg (3)

Ein paar Wochen ist es jetzt her, dass ich begonnen habe mit Weight Watchers mein Kampfgewicht von 106.5kg am 26. Mai in Angriff zu nehmen.

Purzelten die Pfunde am Anfang doch recht schnell, so hat sich das in den letzten Wochen doch eher reduziert. Das liegt aber vermutlich eher an mir als an dem System. Und am Sommer, am Grillen, am fehlenden Sport… 1000 Gute Gründe.

Aber das wichtigste ist, trotz Urlaub und fast täglichem Grillen geht es weiter bergab mit meinem Gewicht. Seit dem 07. Juli bin ich unter 100kg und gestern waren es noch 97.5kg. Das sind immerhin 9kg in 11 Wochen. 22 Pakete Butter, 11 Tetra-Packs Milch. Unglaublich, dass ich das vor ein paar Wochen noch mit mir rumgetragen habe. Nie wieder 100kg sage ich nur.

Ziel sind immer noch die 90kg zum Ende des Herbstes dieses Jahres. Daher habe ich jetzt auch mit Joggen angefangen. Am Samstag Laufschuhe, Hose und Shirt gekauft und am Abend in 40min 5.5km gelaufen. Und was tun mir heute die Beine weh – heidenei. Aber es tat gut und hat Spaß gemacht.

Bis Ende Oktober habe ich jetzt noch knapp12-13 Wochen vor mir – da sollten die letzten 7.5kg doch eigentlich kein Problem mehr sein….

Einfach mal machen…

Ein einzelner Fussball-Fan kann in einem Stadion kaum etwas erreichen. Nur wenn viele zusammen kommen ist es möglich, diese Gänsehaut-Atmosphäre zu erzeugen. Wenn aber nun jeder einzelne denken würde, dass er nichts bewirken kann, dann wären die Stadien leer und die Stimmung nicht vorhanden.

So ist es oft im Leben. Wie oft denken wir, dass wir mit dem was wir tun nichts bewirken, weil es keine Auswirkung auf das Große Ganze hat – und deswegen lassen wir es dann gleich bleiben – und so passiert….. nichts….Gerade wir Deutschen scheinen dazu zu neigen es lieber sein zu lassen, wenn wir nicht die 100%-Lösung umsetzen können.

Aber worauf will ich eigentlich hinaus? Ich hatte letztens mal wieder ein „aha“-Erlebniss. Ich habe bei Quarks & Co einen Podcast über Müll gesehen (und mal wieder feststellen müssen, wie dämlich dass ist, wenn ständig die Einblendung kommt, dass der laufende Beitrag aus rechtlichen Gründen im Internet nicht gezeigt werden darf). Der Podcast war sehr interessant und insbesondere der Part über Plastikmüll, der viele 100 Jahre braucht um auch nur im Ansatz abgebaut zu werden. Und wir kippen den Scheiß immer noch ins unsere Meere.

Und wenn wir uns mal im Laden umgucken, dann haben wir zu 90% nur noch Plastikflaschen und davon der größte Teil Einwegpfandflaschen, die geschreddert und dann…. tja, ins Meer gekippt, zu Plastiktüten verarbeitet, nach China verkauft oder was auch immer werden…

Also habe ich spontan entschieden auf Einwegpfand komplett zu verzichten. Ab sofort. Einfach mal machen. Kann doch nicht so schwer sein.

  • Wasser ist kein Problem – die guten alten Glasflaschen sind überall günstig zu bekommen und unserer Meinung nach schmeckt das Wasser auch besser als aus Plastik-Flaschen.
  • Bier – sowieso kein Problem. Würde ich eh niemals aus Plastik-Flaschen trinken.
  • Erfrischungsgetränke – hier fangen die Probleme an, Brause gibt es auch in Glasflaschen, Getränke der Coca Cola Company sind quasi nur noch in Plastik zu haben – immerhin Mehrweg. Aber ich überlege hier auf die 0.2l Flaschen umzusteigen. Ein großer frischer Schluck und weg, mehr passt aktuell eh nicht mehr in meinen Ernährungsplan.
  • Orangensaft – das gab richtige Probleme. Regalmeter um Regalmeter mit Plastikflaschen und Tetrapacks. Und dann, ganz am Ende ein Meter mit Glasflaschen. Etwa 3x so teuer wie die Plastik-Flaschen beim Discounter. Aua. Egal, gekauft.

Apropos Tetrapack – da ist doch auch viel Schrott drin, oder? Oder ist das Zeugs besser als Plastikflaschen?

Naja, wir werden versuchen das durchzuhalten. Aber schon jetzt zeigt sich – Umweltbewusstsein ist nichts für Leute, die wirklich auf jeden Cent achten müssen. Denn in der Regel sind Getränke aus der Plastikflasche erheblich preiswerter zu haben. Das ist ein Trend in die falsche Richtung, wie ich finde.

Und wer jetzt gleich kommt mit „Verpackungsmüll ist viel mehr“, „dieses ist viel schlimmer“ usw. usf. der hat mich nicht verstanden. Ich will nicht immer gleich und auf einmal die Welt retten und das große Fass aufmachen – ich denke viel mehr, dass auch Kleinigkeiten weiter helfen – umso mehr, wenn viele „Fans“ mitmachen, damit wir genug sind um erhört zu werden…

 

 

Anmeldezahlen im Schulzentrum Steinhude erheblich gestiegen – Arbeitsgemeinschaft mit Ergebnis sehr zufrieden

Bis zuletzt haben wir, die Mitglieder der “Arbeitsgemeinschaft: Wir kämpfen um den Erhalt unseres Schulzentrums!”, um jede Neuanmeldung für das Schulzentrum Steinhude gekämpft. Mit Erfolg – in diesem Jahr mussten sogar 12 Schüler am Gymnasium Steinhude abgewiesen werden.

Schon seit Monaten kämpfen wir für das Schulzentrum Steinhude, welches in diesem Frühling zu Weltethos-Schule ernannt wurde. Dieses soll nach dem Willen des Rates der Stadt in den kommenden Jahren auslaufen und geschlossen werden, weil die Anmeldezahlen einen Betrieb nicht mehr rechtfertigen würden. Kurz vor Ende der Anmeldefristen hat die Arbeitsgemeinschaft noch einmal alle Beteiligten aktiviert und mit vielen Aktionen auf die Vorteile des Schulzentrums aufmerksam gemacht.

So fanden sich an allen Ortsein- und Ausgängen deutlich sichtbare Hinweisschilder und die Eltern verteilten in Steinhude gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern über 1000 Türanhänger.

In diesem Jahr nimmt das nun Gymnasium nun 63 Schüler/innen auf und die Graf-Wilhelm Schule 38 – das sind deutlich mehr Schülerinnen und Schüler als im letzten Jahr, seitdem die Diskussion um das Schulzentrum in den Vordergrund gerückt ist. Wir sind uns sicher: Wenn das Schulzentrum weiter so einen guten Zuspruch erfährt kommt auch der Rat der Stadt Wunstorf nicht darum herum, seine Entscheidung neu zu überdenken. Die Eltern jedenfalls haben Ihren Wunsch nach einem Schulzentrum in Steinhude dieses Jahr deutlich gezeigt.

Mission 90kg (2)

Die zweite Woche ist überstanden. Und das war wirklich nicht einfach. Ich schiebe teilweise sowas von Kohldampf – dieses Gefühl kannte ich vorher schon gar nicht mehr. Und Äpfel und Bananen machen zwischendurch einfach nicht satt.

Gefühlt hatte ich diese Woche auch schon einige Rückschläge, aber alles noch innerhalb des Punkte-Solls von Weight-Watchers – daher sind es rein technisch gesehen keine, gefühlt aber schon. Immerhin habe ich Salzstangen anstelle von Chips gegessen und obwohl hier eine Riesen-Schüssel Gummibärchen auf dem Bürotisch rumsteht (fiese Kollegen), esse ich maximal eine Handvoll pro Tag. Das nenne ich Willenskraft.

Fies ist auch meine Leidenschaft zum Grillen. So eine Bratwurst mit Nudelsalat und ein Hähnchenbrustfilet hauen locker mit  knapp 45% meines Tagesbudgets rein. Dazu das Frühstück – da bleibt kaum was für die dritte Mahlzeit des Tages über.

Insgesamt kann ich aber zufrieden mit mir sein. Habe diese Woche knapp ein Kilogramm wieder abgenommen – wobei das irgendwie abhängig von Standort meiner Wage ist. Je nachdem wo ich das garstige Ding hinstelle habe ich 500g, 1kg abgenommen oder sogar 2kg zugenommen. Kosmische Strahlung? Wasseradern?

Mein aktuelles Gewicht 103,5kg – insgesamt also 3kg in 2 Wochen. Wenn das so weitergeht, was ich hoffe und woran ich arbeite, bin ich im Juli wieder unter 100kg – das hatte ich zuletzt vor knapp 5 Jahren…

Mission 90kg

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es oftmals eines einschneidenden Erlebnisses bedarf, damit sich in meinem Leben wirklich etwas ändert. Manchmal sind das wirklich große Ereignisse, manchmal die ganz kleinen..

Vor etwas über einer Woche war es ein kleines. Wir waren auf einem Turnier in Hamburg und haben einen alten Freund wieder getroffen. Wir gingen lecker essen, ich die Steak-Platte, er die Lasagne. Und irgendwann fiel uns auf, dass er im Gesicht mager geworden war…. 20kg weniger als beim letzten Treffen. Abgenommen in weniger als 4 Monaten. Und ohne Diät. „Nur“ mit Kalorien-Zählen. Auf nichts verzichten, nur die Mengen dem eigenen Verbrauch anpassen. Das ließ mich nicht mehr los.

Einen Tag später stand mein Entschluss fest: Auch ich würde endlich etwas tun. So wie mein Kumpel, auch wenn es für den einen oder anderen doof klingt, mit Weight Watchers. Gesagt, getan. Angemeldet, App runtergeladen und angefangen mit Kalorien zählen.

Bei den WWs geht das mit Punkten pro Tag, die man konsumieren darf. Dazu gibt es quasi einen Bonus-Tag den man auf die Woche verteilen kann. Am ersten Tag waren, aufgrund einer Tüte Chips beim XBox-Zocken gleich mal die Hälfte der Bonus-Punkte weg – das ging ja gut los.

Aber schon nach 1-2 Tagen kam ich mit dem System wirklich klar. Ich tauschte Cola gegen Wasser, Twix gegen Banane, Kinderschokolade gegen Apfel. Und ich aß einfach weniger. Das ist aktuell noch nicht wirklich leicht, aber fest steht, ich plane mein Essen besser. Wenn ich abends grillen will, gibt es Mittags eben Obstsalat. Das klappt. Ich habe, glaube ich, noch nie soviel Obst gegessen, wie in der letzten Woche.

Gestern war dann die erste Stunde der Wahrheit.

  • Gewicht am 26.05.2013: 106.5 kg
  • Gewicht am 02.06.2013: 104,5 kg

Was für ein Erfolg. Was für eine Motivation. Jetzt ziehe ich das durch. Erstes Ziel sind 10% weniger, Hauptziel sind in der Tat die 90kg.