Support your local dealer

Getreu diesem Motto verschlug es mich gestern in den heimischen Toom Markt. Ich war auf der Suche nach einer speziellen Ernergiesparleuchte für unser Licht in der Küche. Leider konnte ich kein entsprechendes Teil im Regal finden, so dass ich mich auf den Weg zur Info machte um einen kompetenten Ansprechpartner zu finden.

Dort war ich nicht der einzige der Fragen zu Licht und Leuchten hatte, ein weiterer Kunde versuchte bereits dem Verkäufer/Berater eine Antwort auf seine Frage zu entlocken. Selbiger hatte aber offenbar von Licht und Leuchten keine Ahnung, so dass er eine Kollegin ausrufen ließ, auf die wir warten sollten. Dann wandte er sich mir zu, erkannte auch hier sein Mangel an Wissen und vertröstete mich ebenfalls auf die ausgerufene Kollegin.

Nach fünf Minuten wurde mir langsam langweilig. Ich fing an dem anderen Kunden zu erklären was die Zahlen auf seinen LED-Verpackungen so bedeuteten und wir hielten gemeinsam Ausschau nach der ominösen Kollegin.

Nach zehn Minuten fing ich damit an, mir die Zeit auf dem Smartphone zu vertreiben und startete die Amazon-App um mal auf eigene Faust nach der Ernergiesparleuchte zu suchen. Wenige Minuten später hatte ich das passende Angebot, versandkostenfrei, gefunden.

Insgesamt 15 Minuten waren nun vergangen, die Kollegin nicht zu entdecken. Also entschied ich mich, Amazon zu nutzen und meine Zeit sinnvoller zu verbringen. Das teilte ich dem unwissenden Mitarbeiter, der uns weder beraten noch jemand kompetenten organisieren konnte, mit und verabschiedete mich freundlich.

Schade. War wohl nichts mit local support heute…

 

Adieu Herr Google – es war eine schöne Zeit

Ich glaube,ich bin nunmehr seit etwa 2005 Nutzer des Mail-Services von Google gewesen. Also zu einer Zeit als Smartphones, Tablets, Netbooks und Co noch ferne Zukunftsmusik waren. Zu der Zeit war das Web-Interface von Google unerreicht gut und der Speicherplatz schier grenzenlos.

Jetzt gibt es all diese wunderbaren mobilen Geräte und die machen einen Web-Dienst eigentlich überflüssig. Insbesondere wenn man wie ich auch eine eigene Web-Adresse hat und damit eigentlich keinen Freemail-Dienst mehr braucht. Auch das hat viele Vorteile. Trotzdem habe ich viele Jahre ausnahmslos Google benutzt.

Nach den aktuellen NSA-Skandalen und der immer mehr ausufernden Marktmacht Googles habe ich mich entschlossen, Google nun den Rücken zu kehren. Ja. Jetzt und sofort. Es wird zwar nicht zu 100% klappen, da z.B. Youtube und Google+ eben nur mit Google-Account nutzbar sind, aber mit dem Übertragen aller Mails und der Umstellung meiner Adressen, dem löschen aller Google Drive Dokumente ist der erste Schritt getan.

Ich denke, es ist sinnvoll seine Daten auf mehrere Anbieter zu verteilen und nicht einem Unternehmen alles in die Hand zu geben. Und wenn möglich werde ich jetzt auch auf Deutsche Anbieter setzen. Denn auch wenn es hier mit Sicherheit und Datenschutz nicht perfekt ist – besser als in Amerika ist es aus meiner Sicht irgendwie schon.

Wie macht Ihr das aktuell?

Nichts mehr los hier?

Ups, gerade habe ich gesehen, dass mein letzter Blog-Artikel aus dem August des letzten Jahres ist. Das ist mir fast peinlich. Aber nur fast. Denn Seit dem 07. September (ja, nicht erst seit der Bundestagswahl) steht mein Leben Kopf. Grund dafür ist dieser junge Mann:

Foto 28.12.13 10 47 32Mika heißt er und ist jetzt eben mal vier Monate alt. Dank grippalem Infekt, Kiss-Syndrom, Pilzinfektion und einer für meine Familie absolut untypische Unlust auf Nahrungsaufnahme sind derzeit die Tage lang und die Nächte noch länger.

Darunter leidet das eine oder andere, unter anderem irgendwie auch meine Kreativität und insbesondere auch die Zeit mich um andere Dinge als um die Familie zu kümmern.

Garstigerweise hat der junge Mann zwischendurch auch immer mal ein paar wirklich gute Tage, aber die streut er offenbar nur ein um uns danach noch doller auf die Klappe hauen zu können.

So ist der Tag derzeit davon bestimmt, irgendwie nicht vorm Rechner einzuschlafen und die 120 Autobahnkilometer pro Tag unbeschadet zu überstehen. Nebenbei möchte ich noch arbeiten, Turnier tanzen, Freunde treffen, ausgehen und auch Politik machen. Das ist momentan nicht leicht unter den Hut zu bekommen.

Natürlich ist das in der aktuellen Situation der FDP besonders ärgerlich, weil es meiner Meinung nach jetzt die beste Zeit ist um wirklich durchzustarten. Aber mehr als 2 Zylinder bekomme ich aktuell kaum auf die Straße…

Es kann nur besser werden, in spätestens 13 Jahren kommt der junge Mann in die Pupertät und dann schläft er bestimmt auch endlich durch…