Doppelkopf – Es ist wieder so weit!

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Charity-Nähen

Das war eine wirklich richtig tolle Aktion. Über 130 Mützen, Kirschkernkissen und über 300€ sind so zusammen gekommen. Geil!

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Offener Brief zur Erstausgabe der „MACGAMER“

Foto 23.02.15 13 09 24Sehr geehrter Herr Meck,

als ich auf Facebook von einem Mac Game-Magazin las, war ich wirklich erfreut und sehr gespannt, was da auf mich zukommen würde. Für 4,00€ inkl. Versand dachte ich, könnte ich eigentlich nichts falsch machen und würde schon was für mein Geld bekommen.

Ich habe mich geirrt.

Dieser 20seitige Haufen von uninspirierten, völlig zusammenhanglosen Texten, in denen mehr Rechtschreibfehler sind als in einem Aufsatz meines zehnjährigen Sohnes, ist das Papier nicht wert, auf dem er gedruckt wurde. Im Ernst – selbst Schülerzeitungen aus der Mittelstufe sind vermutlich spannender und anspruchsvoller geschrieben als dieses „Magazin“.

Ich finde es schon vorab sehr schwach, dass nur 11 von 20 Seiten auch nur annähernd was mit dem Mac oder entsprechenden Spielen zu tun haben. Wenn ich ein Retro- oder Brettspielmagazin lesen will, dann würde ich mir eines kaufen.

Neben den wirklich unzähligen Rechtschreibfehlern sowie der kompletten Missachtung aller Zeichensetzungsregeln haben Ihre „Redakteure“ auch noch nie etwas von Groß- und Kleinschreibung gehört. Das nervt zumindest – oder motiviert immer wieder zum Lachen.

Darüber hinaus will ich nachfolgend einige inhaltliche Perlen zitieren und kommentieren:

Meistens geht es bei Kriegsspielen immer darum den anderen in die Luft zu jagen [..]. Hunde wollt Ihr ewig leben. Das hört sich alles an wie immer

Zunächst einmal eine sensationelle Erkenntnis, dass es in Kriegsspielen um Krieg geht. Die Frage ist nun geht es „immer“ um Krieg oder „meistens“ oder „meistens immer“ oder „immer meistens“? Oder vielleicht sogar „oft immer“ oder nur „manchmal oft“? Und, was genau hört sich alles an, wie immer? Bis dahin fiel kein einziger Satz über den Inhalt des Spieles.

Ziel dieses Spiel ist es verschiedene Aufgaben, aufsammeln von Kristallen und Hindernissen, zu umgehen.

Wie bitte? Ziel des Spieles ist es, aufsammeln von Kristallen zu umgehen? Oder die Aufgaben? Oder was? Ich versteh kein Wort.

Neben all der Forschung und der Ausbau seiner Kolonien, schwirren auf dem Planeten neue „schnuckelige“ Alien-Rassen auf der Erdoberfläche umher.

Aha, neben den Aliens schwirren also auch Forschung und Kolonien auf der Erdoberfläche umher? Das klingt wirklich spannend :-)

Was waren das noch für Zeiten als man vor seinem C64 mit Floppy saß und stundenlang Klassiker […] zockte. So ungefähr fühlt es sich an, wenn das Freeware-Spiel an seinem hochgezüchteten Macintosh-Rechner zum ersten Mal startet und die Punktjagd beginnt. Wie bereits zu Anfang erwähnt spielt es sich wie ein klassischer 8-bit Titel [..]…

Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll. Im zweiten Satz wird von ominösen Gefühlen berichtet, aber keiner weiss genau von welchen? Was soll das mit den hochgezüchteten Rechnern? Im Vergleich zum C64,? OK – aber sonst? Und im dritten Satz bereits auf den ersten mit den Worten „Wie bereits zu Anfang erwähnt…“ zu verweisen (der immerhin knapp 5 Zeilen (einspaltig) darüber steht) – das spottet echt jeder Beschreibung. Und wie genau spielt sich den so ein 8-bit Titel?

Sorry, Herr Meck. Für mich war die erste Ausgabe der MACGAMER ein Griff in die Kloschüssel, bis weit hinter den Geruchsverschluss. 

Ich kann verstehen, dass Budgets knapp sind, Risiko kalkulierbar sein muss und so ein Magazin viel Arbeit sein kann. Aber deshalb ein Magazin rausbringen ohne einen einzigen Redakteur im Team zu haben, ohne Geld für einen Lektor? Und am schlimmsten: Ein Magazin ohne Inhalt, ohne jede Relevanz für Mac-User als Spielmagazin für Mac-User zu verkaufen.

Das macht mich sauer und lässt mich meinen 4,00€ echt hinterher trauern.

Rot-Grün will die Schulvielfalt erhalten – Selten so gelacht

10828142_953759444636130_2980355225438367289_oNach der Lektüre der heutigen Leine-Zeitung musste ich doch staunen. Frau Riedel von der SPD nimmt direkt auf mich Bezug und behauptet Rot-Grün wolle die „Schulvielfalt erhalten“. Es gäbe kein Ziel in Wunstorf nur noch Gesamtschulen anzubieten.

Das ist aber offensichtlich nicht ganz richtig, wie ich finde. Zum einen haben die Grünen noch vor wenigen Tagen in einer Pressemitteilung mitgeteilt, dass die Gründung einer IGS in der Barne in Ihrem Interesse wäre: „Viel­leicht er­füllt das Schul­zen­trum in der Barne die Vor­aus­set­zun­gen für eine wei­te­re, die­ses Mal öf­fent­lich ge­tra­gene IGS; es sollte uns recht sein.“ hieß es dort sehr deutlich.

Darüber hinaus haben beide Parteien die Einheitsschule von Klasse 1 bis 10 noch immer in ihren Grundsatzprogrammen verankert.

Mit dem neuen Schulgesetz plant Rot-Grün, die Gesamtschulen künftig als ersetzende Schulform zuzulassen. Das bedeutet, dass Landkreise und kreisfreie Städte nicht länger Haupt-, Real- und Oberschulen und Gymnasien vorhalten müssen, sofern sie eine Gesamtschule haben. Als erstes werden nach dem Schulgesetz die Haupt-, Real- und Oberschulen von der Landkarte verschwinden und anschließend wird es den Gymnasien an den Kragen gehen. Die Behauptung von Rot-Grün, es würde keine Schulform abgeschafft, ist aus meiner Sicht daher leider irreführend.

Vor zwei Jahren wurden die Gründungsvoraussetzungen für Gesamtschulen deutlich erleichtert. Daraufhin sind aber offenbar weniger Gesamtschulen entstanden als von SPD und Grünen erhofft. Der Grund liegt darin, dass Gesamtschulen bereits überall dort gegründet worden sind, wo die Schülerzahlen die Einrichtung einer Gesamtschule unter Beibehaltung der Schulvielfalt ermöglicht haben. Weitere Gesamtschulen können nur noch dann entstehen, wenn andere Schulen geschlossen werden. Dafür schaffen SPD und Grüne im Landtag jetzt die Grundlage.

Und, für meine Meinung und meine Äußerungen zu dem Thema ist das Abstimmungsverhalten einzelner CDU- und FDP-Mitglieder im Rat der Stadt Wunstorf völlig unerheblich, denn darum geht es nicht. Ich kann als Privatperson und Sprecher der Bürgerinitiative „Pro Steinhuder Schulen“ durchaus eine andere Meinung vertreten, als die der Rats-Fraktion der FDP in Wunstorf.

Kommentar zur Pressemitteilung der Grünen vom 29.01.2015

10945528_710757695688204_1631755559070513233_nIch danke den Grünen für Ihre Offenheit

Es ist eine Frechheit, was die Grünen sich in Wunstorf erlauben. Selten habe ich eine so selbstgerechte und selbstgefällige Pressemitteilung wie die dieser Partei gelesen. Die Grünen unterstützen die Initiative für ein Bürgerbegehren – nur um es scheitern zu sehen. Es ist, ich kann es nicht anders sagen, eine Frechheit, als politische Partei, die auch in unserem Rat vertreten ist, so mit den Wunstorfer Wählerinnen und Wählern umzugehen.

Dazu strotzt die PM nur so von Seitenhieben die neben der „gutbürgerlichen Minderheit“ in Steinhude, auch das „selbstgerechte“ Hölty-Gymnasium nicht verschonen und das Schulzentrum Steinhuder darüber hinaus als „kuschelige Inselschule“ diffamiert.

Aber ich danke den Grünen auch für die Ehrlichkeit. Nachdem in den letzten Wochen viel um den heißen Brei geredet wurde kommen sie nämlich endlich auf den Punkt. Es geht der Rot-Grünen Ratsmehrheit bei der Debatte um die Schließung des Schulzentrums Steinhude in erster Linie um ideologische Gründe – um die Stärkung der Schulform IGS und keineswegs um dringende finanzielle, örtliche oder die Schülerinnen und Schüler betreffende Gründe. Interessanter Weise werden in einer ellenlangen Pressemitteilung die Wünsche von Eltern und Schülern nicht mit einem einzigen Wort erwähnt.

Der Frust über die Nicht-Gründung einer IGS in Steinhude, die zähneknirschende Zustimmung zur kirchlichen Trägerschaft der Wunstorfer IGS und der ausdrückliche Wunsch auch in der Barne eine IGS installieren zu wollen zeigen, dass offenbar alles getan wird um diese Schulform als alleiniges System in Wunstorf zu etablieren.

Danke für so viel Ehrlichkeit, liebe Grüne. Danke.

Steinhuder Doppelkopf Pokal 2015

Am 19.04.2015 ist es wieder soweit. Wir spielen den nunmehr dritten Steinhuder Doppelkopf-Pokal in den Strandterrassen Steinhude aus. Wir sammeln gerade wieder fleissig Sponsoren – Buchhandung Wortspiel, Restaurant Tandem, die Strandterrassen, FDP Wunstorf, Werbeagentur Stammtisch, und Pixelcreation sind bereits bestätigt –
 und natürlich ist das Turnier auch in diesem Jahr für alle offen.
Eine kleine Änderung gibt es für 2015 – Die Startgebühr liegt bei 5€ pro Person. Leider kamen in den letzten Jahren so wenig freiwillige Spenden zusammen, dass ich mich zu diesem Schritt entschlossen habe. Der gesamte Betrag wird dann dem Verein für Krebskranke Kinder in Hannover gespendet.
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Kabel Deutschland – Service-Wahnsinn

rage against technologyDa die Telekomiker uns in Steinhuder maximal eine DSL-Leitung mit rasanten 2MBits liefern können, sind wir im Sommer zu Kabel Deutschland gewechselt und haben jetzt 100Mbit – in der Theorie – aber das ist eine andere Geschichte…

Denn momentan haben wir meistens – gar nichts –

Unsere Fritzbox hängt sich derzeit mehrmals täglich auf und dann geht weder Internet noch Telefon. Ein kompletter Neustart (Stecker raus, warten, Stecker rein, lange warten) hilft temporär aber das ist irgendwie keine befriedigende Lösung.

Gestern Abend war es dann genug und wir haben uns in die Hotline von KD getraut. Nach unzähligen Sprachmenüs, Nummern-Eingaben und Wartezeit bekamen wir dann endlich auch mal einen echten Menschen ans Telefon. Der könne aber nichts für uns tun. Die Leitung sei in Ordnung, das müsse am Gerät liegen. Er würde mir zwar gerne ein neues schicken, aber ohne Prüfung des alten ginge da nicht. Aha? Und nun?

Ich müsse also bei AVM anrufen. Die supporten Ihre Fritzboxen selber und könnten das prüfen. Dann bekäme ich eine Fall-Nummer, mit der ich dann einen neuen Router ordern könne. Klingt spannend.

Zum Glück hat AVM eine bis 20.00 geöffnete Hotline – in der wir ca. 10 Minuten warten mussten. Nett war die ständige Ansage, welche Nummer man denn in der Warteschleife sei – ein bisschen IKEA-Feeling am Telefon :-)

Der nette Herr von AVM liess sich mein Problem erklären und sagte dann: „Netzwerkproblem oder Router“ – Respekt!! Aber egal. Ich sagte Ihm, ich sei KD-Kunde und er solle das Gerät überprüfen und dann bitte einen neuen schicken. Denkste. So einfach natürlich nicht.

AVM hätte keine Möglichkeit den Router online zu testen – Datenschutz und so. Und die Damen und Herren von KD sollten das auch wissen. Dennoch würden täglich viele Kunden an die AVM-Hotline verwiesen. Na super. Und nun?

Kein Problem, er gibt mir eine kryptische Nummer, mit der ich dann wieder bei KD anrufen soll – die würden mir dann den Router schicken. Auf meine Nachfrage, welchen Sinn die ganze Procedure denn habe, konnte er nur lachen: „Keinen, aber alles Reden mit KD würde nichts bringen“ – Ich komme mir langsam vor wie in dem „Haus das Verrückte macht“.

Sei es drum, wieder KD-Hotline anrufen, wieder Sprachcomputer überleben, wieder Problem erklären, Nummer übergeben und voila, man würde uns jetzt schnellstmöglich einen neuen Router schicken. Aufgrund der Feiertage könne das aber bis kommende Woche dauern. WTF? Gestern war Montag. Also voraussichtlich eine Woche keine stabile Telefon/Internet-Leitung. Tolle Sache.

Und ich erinnere mich wieder, warum ich immer Angst davor habe, Hotlines von Telekommunikation-Anbietern anzurufen……

Mitmachen

Demo

Flashmob auf dem Wunstorfer Weihnachtsmarkt

Irgendwie hatte unser Bürgermeister Wind vom Flashmob bekommen und reagierte gelassen bis arrogant auf die Aktion. Steinhuder und Wunstorfer Schüler und Eltern wollten die Eröffnung des Weihnachtsmarktes in Wunstorf nutzen um auf die verfehlte Schulpolitik der Stadt aufmerksam zu machen und für den Erhalt des Schulzentrums Steinhude zu demonstrieren.

So viele Menschen waren vermutlich noch nie bei der Eröffnung des Weihnachtsmarktes – aber nur für kurze Zeit. Denn als unser Bürgermeister das Wort ergreifen wollte fing die Menge an zu singen und liess Herrn Eberhardt nicht zu Wort kommen. Die Gesichter von Herrn Eberhard und Frau Riedel auf dem Podium sprechen Bände.

Wenn der Hintergrund nicht so traurig wäre könnte man über die Reaktion des Bürgermeisters lachen. Aber so…. Schade Herr Eberhard, es wäre eine Chance gewesen zu zeigen, dass sie uns ernst nehmen, auch wenn wir eine andere Meinung als Rat und Verwaltung haben. Es wäre eine Chance gewesen Größe zu zeigen. Sie aber haben uns nur gezeigt, dass Sie uns nicht ernst nehmen und Rat und Verwaltung eben das tun was sie wollen.

Und so müssen wir und unsere Kinder weiter unter der verfehlten Schulpolitik der Stadt Wunstorf leiden in der für eine Gesamtschule eine zweistelliger Millionenbetrag aufgebracht werden kann, dafür aber die Schulen am Stadtrand und in den Ortsteilen ausbluten müssen – egal, wie dort der Elternwille aussieht, egal wie hoch die Qualität der Schulen ist. Es geht Ihnen nicht um Bildung, es geht nur ums Prinzip. Sie wollen keine Vielfalt, sie wollen die Einheitsschule im Zentrum für alle. Ob das der richtige Weg ist – ich bezweifle es ernsthaft.

Wir sehen uns am 10.12. in der Wunstorfer Innenstadt – dort werden wir die größte Demo erleben, die Wunstorf je gesehen hat – zusammen mit allen Schülerinnen und Schülern der Stadt, die aktuell unter Ihrer Verfehlten Politik leiden müssen. Ich freue mich drauf.

P.S. Ich kann Herrn Elsner von der Werbegemeinschaft verstehen, der not amused über die Aktion war – aber ich denke nicht, dass der Flashmob dem Wunstorfer Weihnachtsmarkt geschadet hat. Im Gegenteil – es war die Hölle los. Wir Wunstorfer lieben unseren Weihnachtsmarkt – und er war das perfekte Podium um auf unsere Sache aufmerksam zu machen. Also ärgern Sie sich nicht Herr Elster, alles wird gut.

Rot/Grün schließt Gymnasium Steinhude – und nun?

Es ist und war abzusehen. Die Gremien der Wunstorfer Politik werden in den kommenden Wochen die Entscheidung fällen, das Gymnasium Steinhude zu einer Außenstelle des Hölty Gymnasiums zu machen – und vermutlich, auf längere Sicht, diese Außenstelle dann dicht zu machen. Denn der Vertrag läuft nur über 3 Jahre – nichts ist leichter als diesen zum Ende hin dann auslaufen zu lassen.

Leider stehen in erster Linie aus meiner Sicht hier nur ideologische Gründe ganz vorne, und nur als Ausrede gefolgt von finanziellen. Denn wer einen zweistelligen Millionenbetrag in die Wunstorfer Gesamtschule investieren kann, der muss sich fragen lassen ob wirklich die Finanzen ein Maßgeblicher Grund sein können.

SPD und Grüne arbeiten in ganz Niedersachsen daran das Schulsystem Ihrer Ideologie anzupassen. Das bedeutet, dass kleine, hocheffektive und beliebte Schulen auf kurz oder lang geschlossen werden (Steinhude oder auch Madorf/Schneeren als Beispiel) um alles in die bevorzugte Form der Gleichmacherei-Schulen in Form von Gesamtschulen zu konzentrieren.

Hier wird dann immer wieder, wie in Wunstorf, auf den Elternwillen verwiesen – aber im Falle des Gymnasiums Steinhude ist dieser dann wieder völlig egal. Es interessiert niemanden, dass Steinhude deutschlandweit die einzige Welt-Ethos-Schule ist und Lehrer wie Eltern und Schüler vehement den Erhalt fordern. Es denkt niemand daran, dass ein Ort wie Steinhude für Familien um einiges unattraktiver wird wenn das Gymnasium verschwindet – und es ist vermutlich auch nur eine Frage der Zeit wann sich der Aufwand für die Grundschule für die Rot-Grüne Mehrheit auch nicht mehr lohnt.

Zum Glück kommt die nächste Kommunalwahl bestimmt – und da kann der Elternwille vielleicht doch wieder Wunder bewirken.