Auf dem Weg zur ersten Mitgliederversammlung

Ich war jetzt also Mitglied in einer Partei. Und was nun? Ich wartete erst mal ab, was so passieren würde.

Kurze Zeit später wurde ich dann auch per Post vom Kreisverband gegrüßt und verwirrt. Was für ein Kreisverband, und wo sitzen die denn? Den Ort kannte ich nicht einmal. Zum Glück stand da auch was von Ortsverband und das mich dieser auch bald begrüßen würde. Ich war erleichtert.

Einige Tage später bekam ich dann auch einen Anruf vom Vorsitzenden des heimischen Ortsverbandes, der mich freundlich begrüßte. Er war sichtlich irritiert, da er wohl bis dato noch keine Eintrittserklärung über das Internet bekommen hatte. Während unseres ersten Gespräches konnten wir aber die ersten Sachen klären und ich erwähnte auch, dass es mein Beruf sei, u.a. Internet-Seiten zu erstellen und ob das, ob der unsäglichen Präsentation des Ortsverbandes im Internet, vielleicht interessant für Ihn wäre? Das war es offensichtlich.

Wie es der Zufall wollte, hatte ich gerade eine Schaffenspause zwischen 2 Arbeitgebern und damit genug Zeit eine neue Präsentation auf die Beine zu stellen, die seitdem die erste Anlaufstelle für Mitglieder der Partei und interessierte Bürger ist.

Mein Beitritt geschah mitten im Kommunalwahl-Wahlkampf (?), so war alles ein wenig hektisch und es dauerte ein paar Wochen, bis ich das erste Mal weitere Mitglieder persönlich kennen lernen konnte.

Die Mitgliederversammlung.
Auch in einer Partei scheint es nicht anders zu sein als in vielen anderen Vereinen der Republik. Eine Mitgliederversammlung lockt nicht wirklich die Massen an, so dass man in relativ geringer Mannschaftsstärke zusammensitzt, sehr förmlich redet und dabei Kanzlerplatte und was zu trinken genießt.

Ich war doch zunächst sehr aufgeregt, war es doch mein erstes Mal. Würde es dort sehr steif sein, alle in Anzügen rumlaufen und auf mich herabgucken. Wie viele Parteimitglieder würden wohl da sein, kommt man an die anderen Vorstandsmitglieder überhaupt ran? Fragen über Fragen die mich auf dem Weg in ein Hotel unserer Stadt begleiteten. Und die Antworten darauf?

Nein. Nein, nein. Wenige, ja.

Mehr dazu im nächsten Eintrag.

Kommentare sind geschlossen.