Hartz IV Erhöhung kostet Milliarden

Die von Grünen und Wohlfahrtsverbänden geforderte Erhöhung des Hartz-IV-Regelsatzes von 351 auf 420 Euro würde nach Berechnungen von Arbeitsmarktforschern jährlich rund zehn Milliarden Euro kosten.

So weit so gut/schlecht. Gleichzeitig würde die Anzahl an Hartz IV-Empfängern um 2 Millionen steigen, was dann, nach Adam-Riese knapp 12 Millionen Hartz IV-Empfänger bedeuten würde.

Moment mal – 12 Millionen? 12 Millionen Menschen, die nichts, oder nicht genug verdienen um davon leben zu können? Das sind, nach Eva Zwerg, bei 80Mio. Bundesbürgern schlappe 15%. Aua.

Achja, by the way, die 10 Milliarden kann man m.E. locker einsparen, z.B, bei den völlig sinnfreien Ausgaben i.H.v. 29.000.000.000 € für „Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung“ (für 2007-2011 veranschlagt).

Das wäre doch mal eine Idee. Wir investieren unser Steuergelder in unser eigenes Land, in unsere eigenen Bürger als weiterhin totalitäre Regimes dieser Welt mit Geld für Waffen zu versorgen oder China dabei zu unterstützen uns als Wirtschafts-Nation zu überholen. Zu abwegig?

Ein Kommentar

  1. Joe sagt:

    mir fällt da nur eins ein:
    full-ack.

    ich bin selbst vollzeit (tlw bis zu 14h/tag) beschäftigt, habe frau und kind und bekomme ergänzend hartz iv… eine bitte um umschulung / weiter- bzw. höherqualifizierung wird verwhrt da ich ja vollzeit arbeite, gleichzeitig soll ich mir aber einen anderen job suchen, in dem ich mehr verdiene um aus der abhängigkeit raus zu kommen…

    wenn an dann so äußerungen, wie von div. politikern wie müntefering (“Es ist unfair Politiker an Ihren Wahlaussagen zu messen“) oder ein herr sarrazin (hartz-iv-bezüge reduzieren) hört bzw. liest, fragt man sich ernsthaft, ob diese personen über das, was sie von sich geben wirklich nachdenken…