Archiv für Flatrate-Party

Statistiken und Flatrate-Parties

Ab und zu gucke ich mir auch mal die Statistiken von diesem Blog an (höchstens 2-3 Mal am Tag). Zum einen sehe ich, dass die Zahl der Leser langsam aber sicher zunimmt. Das freut mich natürlich sehr – noch mehr würde ich mich über ein paar mehr Kommentare und Diskussionen freuen. Aber trotzdem danke an alle neuen, alten und treuen Leser/innen.

Noch interessanter sind aber die Suchbegriffe, unter denen meine Seite gefunden/aufgerufen wird. Mein aktueller Liebling ist „Minister, Entlassung, Rechtsgrundlage“ – wer kann damit wohl gemeint sein?

Aber, unangefochten auf Platz 1 in dieser Woche mit über 50% der Zugriffe ist der Begriff der „Flatrate-Party“ in allen Variationen:

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usw…. Wow, ich bin also offenbar nicht der einzige den dieses Thema interessiert. Aber was mich auch mal interessieren würde, ist Eure Meinung dazu. Schreibt dochmal in die Kommentare wie Ihr darüber denkt, meine Meinung dazu ist wohl eindeutig.

Hannover verbietet Flatrate-Parties

Und wieder wird mündigen Bürgern ein Vergnügen verboten mit der Begründung, junge Leute zu schützen. Hallo? Junge Leute unter 18 dürfen sowieso keine hochprozentigen Sachen trinken, oder? Und unter 16 gar keinen Alkohol. Also wer wird hier vor wem geschützt bzw. bestraft? Dann holen sich die „jungen Leute“ Ihren Schnaps eben wieder beim Laden um die Ecke und trinken sich warm. Was ändert also dieses Verbot, außer die Gastronomen zu verärgern?

Ordnungsdezernent Marc Hansmann am Freitag: „Wir lösen damit zwar nicht das gesellschaftliche Problem Alkoholkonsum, stoppen aber solche Exzesse“, erklärte der Ordnungsdezernent. An erkennbar Betrunkene dürfe kein Alkohol mehr ausgeschenkt werden. Nicht betroffen seien sogenannte Happy Hours, bei denen zu bestimmten Zeiten die Getränke zu einem günstigeren Preis verkauft werden. Bei Flatrate-Partys zahlen die Gäste nur einmal Eintritt und können dann unbegrenzt trinken.“

Das ist doch komplett für’n Arsch. Verbote, Verbote, Verbote. Was besseres fällt Politikern nicht mehr ein. Bestehende Verbote werden nicht eingehalten oder kontrolliert, also schaffen wir ein neues Verbot – das wird’s dann schon richten. Mich regt so was echt auf und es führt nur dazu, dass viele Menschen, die diese Parties besucht haben, eben wieder günstiger zu Hause konsumieren und das Geld anderen Geschäften geben. Tolle Lösung.

Wieso ist es eigentlich Aufgabe des Staates mich vor mir selber zu beschützen? Demnächst verbieten Sie Cola oder Schoko-Riegel, weil diese ja eventuell dick machen, MP3-Player weil sie zu Hörschäden führen können, Autos weil man damit Unfälle machen kann, Äxte, weil ich mich damit verletzen kann….. Wo fängt das an, wo soll das Enden. Eigenverantwortlichkeit heisst hier das Zauberwort, und der Stadt muss mich nicht vor jedem und allen und insbesondere nicht vor mir selber beschützen.

Die spinnen, die Römer.