Archiv für Mai 2008

Jugendschutz endlich auch für Kinder von Sehbehinderten

Endlich können auch Eltern, die nicht so gut gucken können, Ihre Kinder vor bösen Killerspielen schützen. Dank der Novelle des Jugendschutzgesetzes, die der Bundestag vor kurzem verabschiedet hat, ist jetzt auch die Größe der Alterskennzeichungen der Freiwilligen Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) und der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) auf Computerspielen festgelegt: künftig „mindestens 1200 Quadratmillimeter“ auf der Verpackung und 250 Quadratmillimeter auf dem Bildträger.

Na endlich werden alle Eltern rufen, die bisher nicht in der Lage waren die Freigaben auf der Verpackung zu lesen. Da ist ein Kleiner Schritt für die Hersteller von Aufklebern und Verpackungen aber ein großer für den Jugendschutz. Heureka 🙂

By the way, wie packt man solche Etiketten eigentlich auf Spiele die man sich online heruntergeladen hat?

Diäten vs. Hartz IV

Im November letzten Jahres haben sich unsere Bundestagsabgeordneten eine nette kleine Diäten-Erhöhung um 659€ gegönnt. Da ja die Beamtengehälter jetzt gestiegen sind, müssen nun auch die Diäten steigen – logisch oder?

Da fällt dann, nach kurzem Nachdenken auf, diese Erhöhung ist 1.899 mal sowie wie der aktuelle HARTZ IV-Regelsatz. Na das hat doch mal etwas, oder?

Ich würde auch gerne über mein Gehalt selber entscheiden. Nunja.. Wunschträume.

Update 19.05.2008: 13 Prozent der Bundesbürger gelten nach einem Bericht der Bundesregierung als arm, weitere 13 Prozent der Gesamtbevölkerung würden durch Sozialtransfers wie Kindergeld oder Arbeitslosengeld 2 vor dem Abrutschen in Armut bewahrt. „Arm ist, so definiert es die EU, wer als Alleinlebender weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens verdient, also 781 Euro netto“ sagt Olfa Scholz.

Es ist ruhig geworden…

um meine politische Aktivität. Musste mich ein wenig ausruhen, neue Energien tanken und ein wenig entspannter alles angehen, denn es treibt mich sonst noch in den Wahnsinn, weil ich mich über die aktuelle Bundespolitik eigentlich nur noch aufregen kann – das ist nicht gut für den Schrittmacher.

Im Moment freue ich mich auf September und das Urteil zur Vorratsdatenspeicherung, auf 2009 und die steigenden Beitragssätze der Kassen (mit dem Einheitsbeitrag), die lustigen Aufführungen im Sommertheater der Politik.

Nächste Woche besuche ich eine Veranstaltung „Die Liberalen und die Medien – Ein schwieriges Verhältnis“. Das wird bestimmt interessant. Denn in meiner Position als Pressesprecher unseres Ortsverbandes merke ich auch immer wieder, wie schwer es ist, überhaupt wahrgenommen zu werden, im Vergleich zu den beiden größeren Parteien. Aber so schlecht sind wir dann doch nicht, denn von den Grünen ist noch weniger zu hören/lesen 🙂 Mal gucken wir das wird – und wenns nur gut fürs „Networking“ ist.