Und wenn die Hölle gefriert…

Foto: hp.com

Kommen wir einmal zu einem ganz anderen Thema: Ich möchte mir gerne einen neuen Rechner kaufen. Ein Laptop soll es werden, 15 Zoll mit einem 4K (oder Retina-) Display. Dazu mindestens 512GB SSD. Außerdem wünsche ich mir einen SD-Card-Reader und mindestens noch einen „klassischen“ USB-Anschluss, neben einem oder mehreren modernen Thunderbolt (USB-C) Anschlüssen.

Insgesamt soll der Rechner performant genug sein um meinen iMac von 2014 und mein Macbook Air (2015) zu ersetzen. Also Diablo 3 und Hearthstone sollten drauf laufen, Photoshop, ich würde gerne relativ flüssig Videos bearbeiten können und sonst eigentlich nichts besonderes.

Insgesamt würde ich gerne nicht mehr als 2.000€ investieren.

Und jetzt kommt es, ihr werdet es ahnen, es gibt keinen Rechner von Apple, der meinen Wünschen auch nur ansatzweise nahe kommt.

Die Macbook Pros in 15 Zoll kosten mindestens 2.249€ – mit 256GB SSD. Aufpreis für die 512GB SSD sind 240€ – macht zusammen 2.489€ für ein Macbook mit einem veralteten Prozesser mit Intel Grafik, ohne SD-Card-Reader, ohne herkömmlichen USB-Anschluss mit nur 2 Thunderbolt Anschlüssen.

Alternativ gibt es das neue Pro für nur 3.299€ mit 512GB SSD, neuestem Prozessor, guter Grafik und immerhin 4 Thunderbolt-Anschlüssen. Immer noch ohne SD-Card-Reader, ohne herkömmlichen USB-Anschluss  und knapp 1.299€ über meinem Budget.

Nach 15 Jahren Apple-Computer scheint der Abschied nun sehr nah. Derzeit prüfe ich, wie ich meine Daten optimal auf ein Win 10 System bekommen könnte.

  • Fotos kopiere ich auf meine Synology-NAS
  • Musik aus iTunes ebenfalls auf den iTunes-Server der NAS
  • Backups – auch die NAS
  • Filme – NAS
  • Pages und Numbers-Dokumente kann ich noch im Browser nutzen, ansonsten Office 365
  • iCloud lasse ich nebenbei für iPhone und iPad laufen, OneDrive ersetzt den Cloudspeicher
  • Photoshop ersetze ich durch Affinity Photo
  • Bei Dreamweaver habe ich noch keinen Plan was es da gibt – Adobe Abo scheidet aus, ist mir definitiv zu teuer
  • Software sollte ansonsten kein ernsthaftes Problem werden, wobei mir iMovie wohl fehlen wird.

Un dann wäre wohl alles bereit für den Switch. Jetzt fehlt mit nur noch das passende Device. Und jetzt weiß ich wieder, warum ich die (leider nunmehr ehemals) kleine Auswahl von Apple so liebte: Es gibt viel zu viele Anbieter, mit viel zu vielen Unterschiedlichen Serien, Angebote, Konfigurationen und überhaupt.

Nach langer Recherche sind aber doch nur wenige Geräte übrig geblieben:

Lenovo Yoga 910 - Foto: lenovo.com

Lenovo Yoga 910 – Foto: lenovo.com

Insgesamt offenbar drei wirklich gute Geräte, die fast alle meine Bedingungen erfüllen. Wobei das Lenovo die geringsten Chancen hat (nur Full-HD) und das HP derzeit ganz vorne steht mit 1TB SSD, 4K-Display, dedizierter Grafikkarte, Convertible, 16 GB RAM und einem Preis von 1.999€. Und dazu gefällt es mir auch optisch und hat ziemlich gute Bewertungen erhalten.

Und worauf warte ich jetzt noch? Ich will mir die Geräte vorher mal live angucken, ausprobieren und anfassen. Und dann… gefriert die Hölle… 🙂

Ich werde zeitnah weiter berichten.

Entwicklung der Schülerzahlen deutlich dramatischer als die Verwaltung zugibt?

Entgegen den Aussagen von Bürgermeister Rolf Axel Eberhard sehe ich die Entwicklung der Schülerzahlen als deutlich größere Herausforderung an, als bisher angenommen.

Die Kultusministerkonferenz und damit auch die Verwaltung rechnen mit Zahlen von 2013 und die sind völlig überholt. Durch Flüchtlinge und starke Geburtenjahrgänge sind in den letzten Jahren deutlich mehr Kinder in Deutschland auf die Welt gekommen oder hier hergezogen als es 2013 auch nur ansatzweise vorhersehbar war.

Jetzt den Kopf in den Sand zu stecken und auf diese Zahlen zu verweisen ist aus meiner Sicht der falsche Weg – Das haben wir in diesem Jahr schon an den deutlich gestiegenen Anmeldungen für Krippen und Kindergärten gesehen.

Gerade erst wird in Steinhude ein funktionierendes Schulzentrum „geschlossen“ indem die Realschule ausläuft und das Gymnasium nur noch eine Außenstelle des Hölty-Gymnasiums ist. Das Hölty ist dank eines jahrelangen Sarnierungsstaus im Oberstufengebäude auf absehbare Zeit auch nicht in der Lage mehr Schülerinnen und Schüler aufzunehmen und die IGS ist schon jetzt völlig überfüllt.

Die Verwaltung fährt auf Sicht und wird mit der Vogel-Strauß-Taktik“ auf kurz oder lang gegen die Wand fahren. Es ist notwendig sich jetzt auf die steigenden Schülerzahlen einzustellen. Da reicht es nicht die bestehenden Kapazitäten zu sichern – sie müssen ausgebaut und nicht weiter abgebaut werden.

Wie geht es weiter mit der Realschule Steinhude

Gestern fand in der Graf-Wilhelm-Schule Steinhude ein Informationsabend zur Zukunft der selbigen statt. Die Schule läuft zum Jahr 2020 aus, hat derzeit noch 80 Schülerinnen und es werden naturgemäß jedes Jahr weniger. Da kann die Sorge entstehen, dass die Unterrichtsversorgung zukünftig nicht mehr gewährleistet werden kann.

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5. Steinhuder Doppelkopf-Pokal

Am 07.05.2017 ist es wieder soweit. Wir spielen den nunmehr fünften Steinhuder Doppelkopf-Pokal aus. Dieser wird auch in diesem Jahr wieder Mal im Gemeindezentrum Steinhude (Am Anger 11 in Steinhude) ausgetragen. Beginn der Veranstaltung ist 13.00 Uhr – Ende voraussichtlich um 18.00 Uhr.

Jetzt anmelden. (Die Teilnehmerzahl ist auf 32 begrenzt)

Kunstrasen statt Mittagessen?

Das war schon etwas überraschend, gestern im Finanzausschuss. Es ging um den Haushalt 2017 und die CDU brachte noch ein paar Wünsche ein: unter anderem einen Kunstrasenplatz für Luthe oder auch einen barrierefreien Zugang zur Mehrzweckhalle in Großenheidorn. Beides durchaus vielleicht sinnvolle Ideen im Wert von etwa 500.000€ bzw. 20.000€. Darüber werden wir noch reden, aber das sind grundsätzlich ja gute Investitionen.

Einen Satz später lehnte Frau Schweer dann kategorisch ab, die Wunstorfer Tafel im kommenden Jahr noch einmal mit 6.000€ zu bezuschussen. Begründung „Wehret den Anfängen, sonst gewöhnen die sich noch daran“. 

Wie gut dass ich saß, sonst hätte es mich aus den Latschen gehauen. Ich kenne den Antrag der Tafel – Hintergrund sind notwendige Investitionen in den Bereichen Mobilität, Hygiene und Kühlung, ohne die die Funktionsfähigkeit der Wunstorfer Tafel in Frage gestellt würde. Es handelt sich um einen weiteren „einmaligen“ Zuschuss, da die Investitionen dringend und aus unserer Sicht in der Sache notwendig sind.

Hier jetzt an 6.000€ sparen zu wollen finde ich unverantwortlich und in Anbetracht der anderen Investitionswünsche schon frech.

Nachdem ich jetzt eine Nacht darüber geschlafen habe, habe ich mir ein Beitrittsformular der Wunstorfer Tafel runtergeladen und ausgefüllt und bin dann auch Mitglied und unterstütze den Verein damit auch persönlich und aktiv.

Wir können als lokale Ratspolitiker wenig gegen Armut und Hunger in Deutschland tun, aber jeder einzelne von uns ist in der Lage etwas zu bewegen – und plötzlich wird aus wenig ganz viel…

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Jetzt bin ich wirklich Politiker

Kommunalwahl 2016

Knapp 10 Jahre ist es her, da bin ich in die FDP eingetreten um „Politiker“ zu werden, um endlich was zu ändern anstatt immer nur zu meckern. Vor knapp 9 1/2 Jahren habe ich dieses Blog begonnen um darüber zu berichten. Und nun – nun bin ich endlich Politiker.

Nachdem ich bei der Kommunalwahl 2011 die hintersten Listenplätze belegte und magere 2-3% holte, ist es mir im zweiten Anlauf gelungen in mehrere Räte einzuziehen. Zum einen bin ich über die Liste in den Stadtrat Wunstorf gekommen und zum anderen mit einem Direktmandat (!) in den Ortsrat Steinhude. Also nicht mehr „ich-werde-politier“ sondern „ich-bin-politiker“. Irgendwie.

Morgen ist die letzte Ratssitzung in alter Besetzung, und da der Bürgermeister dort seine Haushaltsrede hält, wurde ich auch schon eingeladen. Richtig los geht es dann am 9.11. mit der konstituierenden Sitzung des Rates der Stadt Wunstorf.

Bis dahin verbringen wir noch einige Zeit mit „Koalitionsgesprächen“. Zunächst mit der SPD. Die hat nämlich die Mehrheit (zusammen mit den Grünen) verloren und ist auf Unterstützung angewiesen. Von einer GroKo hält hier in Wunstorf niemand, zu schwach ist die CDU aufgestellt.  Wir sind offen für vieles und werden sehen, ob wir unsere Vorstellungen in einer möglichen Konstellation mit den „Roten“ durchsetzen können. Denn „mitregieren“ um jeden Preis – das ist nicht unser Ziel.

70 Kinder vom Himmel gefallen

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Völlig überraschend fehlen in Wunstorf 70 (!) Kita- und Krippenplätze und niemand kann sich erklären, wo die vielen Kinder herkommen. Mit 70 Kindern füllen wir in wenigen Jahren 4-6 Grundschulklassen und danach dann 2-3 Klassen an weiterführenden Schulen. Aber irgendwie wurden die wohl übersehen.

Wenn Rat und Verwaltung der Stadt Wunstorf bei den Berechnungen, die zur Schließung des Schulzentrums Steinhude führten genauso gewissenhaft gerechnet haben – na dann, vielen Dank. Es wird wirklich Zeit, dass sich in der Schulpolitik unserer Stadt etwas ändert.

Reinhard Dirtheuer gewinnt 4. Steinhuder Doppelkopf-Pokal. 

Erlöse gehen an den „Verein zur Unterstützung AIDS-kranker Kinder e.V.“

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Foto (v.L.n.R) Thorben Rump, Markus Schwinn, Reinhard Dirtheuer, Ilse Wittau

(Wunstorf / Steinhude, 02.05.2016) Auch die vierte Ausgabe des Steinhuder-Doppelkopf-Pokals lockte wieder zahlreicher Spielerinnen und Spieler aus Steinhude, Wunstorf, Garbsen, Hannover und sogar Bad Oeynhausen nach Steinhude.

Mit 107 Punkten gewann in diesem Jahr Reinhard Dirtheuer vor Ilse Wittau (99) und Markus Schwinn (93). Insgesamt wurden am Sonntag Nachmittag 1371 Punkte in knapp viereinhalb Stunden vergeben. „Besonders gefreut habe ich mich auch darüber, dass der jüngste Spieler des Turniers, Simeon Schmidt aus Hannover (10) mit dem 11. Platz ein so tolles Ergebnis erreichen konnte.“ freut sich Veranstalter Thorben Rump.

In diesem Jahr fand das Turnier zum ersten Mal im Gemeindezentrum Steinhude an, was bei allen Teilnehmern großen Anklang fand. Das lag neben der hellen und großzügigen Location auch an dem Service und der gelungenen Bewirtung. Daher bedankte sich Rump auch nicht nur bei den Sponsoren, die auch in diesem Jahr den Pokal mit vielen tollen Preisen wieder attraktiv machten, sondern auch bei Freunden und Familie: „Ohne meine Familie und Freunde wäre die Veranstaltung so nicht möglich gewesen“ – beim Kuchen Backen, und Verkaufen, Einkaufen, Auf- und Abbau war die ganze Familie Rump fleißig mit dabei.

Über die Startgebühren, Spenden und die Verkaufserlöse sind 170€ Gewinn zusammengekommen, die zu 100% an den „Verein zur Unterstützung AIDS-kranker Kinder e.V.“ gehen.

„Ich hatte im letzten Jahr das Glück, Prof. Dr. Baumann vom „Verein zur Unterstützung AIDS-kranker Kinder e.V.“ kennenzulernen“, sagt Rump. „Sein Engagement, seine vielen Geschichten und die bedrückende Wahrheit, dass AIDS-Kranke Kinder auch heute noch von der Gesellschaft ausgegrenzt werden haben mich tief beeindruckt und daher war die Entscheidung, wo die Spenden 2016 hingehen sollen, sehr leicht.“

 

Die Pokale fürs Doppelkopf-Turnier sind da

Restaurant Tandem spendet 80€ Verzehrgutscheine

Jetzt noch zum 4. Steinhuder Doppelkopf-Pokal anmelden und die letzten Plätze sichern. Jeder kann mitmachen – egal ob Anfänger oder Fortgeschritten.